RFID- & NFC-IMPLANTAT

MODERN CYBORG

DATEN, DIE UNTER DIE HAUT GEHEN

Radio-Frequency Identification-Implantate sind subdermale Implantate, die mit einer Hohlnadel unter die Haut eingesetzt werden. Dieser Transponder ist in einer Glaskapsel eingebettet, auch „Tag“ genannt.

Jedes RFID-System (jeweils eine Antenne in einem Datenträger) enthält eine weltweit einmalige Identifikationsnummer, die mit einem Lesegerät (bestehend aus einer Antenne und einem Decoder) ausgelesen werden kann. Zum Auslesen der Transponder werden magnetische oder elektromagnetische Felder eingesetzt. Diese Art der Kennzeichnung ist dauerhaft (eine Entfernung ist schwierig) und von außen nicht sichtbar.

TECHNIK

Das Einsetzen des RFID-Systems hinterlässt keine Narbe. Bei Sicherheitskontrollen im Flughafen oder im Kaufhaus entstehen durch ein RFID-Implantat keine Nachteile. Auch bei Untersuchungen, wie dem Röntgen, CT oder MRT, treten keinerlei Probleme auf.

Der Chip befindet sich in einem biokompatiblen Glaszylinder und wird einfach unter die erste Hautschicht zwischen Daumen und Zeigefinger geschoben. Gut gemacht dauert das Ganze keine 5 Sekunden und tut nicht weh. Die geringe Größe (2 x 12 mm) und die Biokompatibilität sorgen dafür, dass der Körper das kleine Implantat vollständig akzeptiert, es keinerlei Probleme bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen gibt und er vollkommen unsichtbar unter der Haut liegt – dabei aber technisch einwandfrei funktioniert.

SICHERHEIT & ÜBERWACHUNG

Aufgrund vieler Nachfragen unserer Kunden möchten wir deutlich herausstellen, dass eine Ortung und Überwachung durch Dritte nicht möglich ist!
RFID-Transponder besitzen in der Regel keine Stromversorgung. Sie sind passiv und haben aus diesem Grund eine sehr geringe Reichweite. Nur bei einem kurzen Abstand von ca. 5 bis 20 cm zwischen dem Lesegerät und der Haut ist der Chip auslesbar.

Eignen sich Mikrochip-Implantate für sensible Daten? Daten, die niemals „heimlich“ ausgelesen werden dürften? Für diese Art von Informationen ist die erste bzw. derzeitige Generation an Mikrochip-Implantaten nicht ausgelegt.

Was genau ist jetzt diese Datensicherheit? Schauen wir uns mal die Implantat- beziehungsweise Chip-Typen dahinter im Detail an:
Die ersten unverschlüsselten Zugangskarten/Key Fobs/Implantate (Low-frequency-Systeme auf z. B. 125 kHz) wurden und werden nach wie vor zum Öffnen von Türen verwendet und enthalten nur eine einzige eindeutige Nummer. Ihre Hauptfunktion war und ist es, diese Nummer, die von einem entsprechenden Lesegerät (Zugangssystem z. B.) gelesen werden kann, zu speichern. „Sicherheit“ besteht darin, dass man die Karte haben und diese in engen Kontakt zu einem Leser stehen muss. Im Vergleich zur Karte gewinnt hier schon das Implantat (z. B. xEM oder xDW), da es nicht verloren, unbefugt an Dritte „verliehen“ und geklaut werden kann. Sollte jemand „heimlich“ die Hand auslesen, ist das wesentlich komplizierter und man würde es bemerken.
Die nächste Stufe der Sicherheit wird „Advanced Encryption Standard (AES)“ genannt. Hierbei wird die Benutzer-ID auf symmetrische Weise kryptografisch gesichert. Die symmetrische Verschlüsselung ähnelt den alten Codes, mit denen Kinder geheime Texte in der Schule ver- und entschlüsseln. Zwei Personen benötigen denselben Schlüssel für die Kommunikation. Das funktioniert solange, bis jemand den Code knackt oder ihn einfach stielt und so die Daten entschlüsseln kann. Die meisten gängigen Zugangskarten basieren auf diesem System (auch Mikrochip-Implantate, wie der xNT oder der flexNT).
Darüber hinaus gibt es sogenannte PKI-Systeme (Public Key Infrastructure). Hier setzt der VivoKey in seiner kleinsten Variante an. PKI-Systeme erlauben die asymmetrische Identifizierung und Authentifizierung von Personen. Die Betonung liegt hier auf asymmetrisch, was eine wesentlich stärkere Sicherheitsstufe darstellt als die symmetrischen Systeme. Bei der asymmetrischen Authentifizierungsmethode hat jede Person zwei Schlüssel – einen öffentlichen und einen privaten. Jeder kann Zugang zu den öffentlichen Schlüsseln haben – wenn also jemand Informationen senden möchte, benutzt die Person den öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Aber nur der passende private Schlüssel kann die vom öffentlichen gesendeten Daten entschlüsseln. Beim VivoKey-Träger liegen diese Schlüssel subkutan unter der Haut.

EIGENSCHAFTEN DER IMPLANTATE
  • NFC-FÄHIGER CHIP

    High-Frequency RFID-Chip mit NFC-Funktion – kann also mit allen gängigen NFC-fähigen Smartphones ausgelesen und beschrieben werden.

  • KEIN GPS

    Niemand kann demnach mit einem Implantat geortet werden.

  • SECURITY

    Bei der Flughafen-Security gibt es keine Probleme – die Implantate werden nicht erkannt!

  • PASSIV-SYSTEM

    Das System ist passiv, eine Stromversorgung ist nicht nötig – kein wiederaufladen nötig.

AKTIV-TRANSPONDER

Zur Überbrückung großer Lesedistanzen (mehrere Meter) haben die RFID-Transponder eine Stromversorgung (Batterie).

PASSIV-TRANSPONDER

Die RFID-Transponder haben keine eigene Stromversorgung.
Die Energie wird vom Lesegerät erzeugt (Leseabstände bis max. ca. 60 cm).

VIELE GENERATIONEN & MODELLE

Die neue Ära der Kommunikation – die „digitale Transformation 2.0 – der Mensch“. Für alle, die es ernst meinen und von Anfang an den technologischen Wandel mitgestalten wollen – das NFC-Implantat mit One-Touch-Technologie. Mittels einem beschreibbarem RFID-Chip (Radiofrequenz-Identifikation) unter der Haut sind die Einsatzmöglichkeiten nahezu grenzenlos.

Der RFID-Chip wird durch eine Implantations-Spritze zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert. Anstatt von PINs oder Passwörtern reicht es aus, wenn du nur deine Hand über das Scanner-Gerät bewegst. Der Chip ist nicht größer als ein Reiskorn und kann über NFC-Apps „programmiert“ werden.
Durch die NFC-Technologie (Near Field Communication, eine drahtlose Kommunikationstechnik) können die Daten auf dem Chip ausgelesen und verarbeitet werden.
Unsere RFID-Chips stammen von der US-amerikanischen Firma „Dangerous Things“. Sie bieten höchste Qualität und Sicherheit und sind als „State of the Art“ in diesem Bereich anzusehen und sind mit billigen Konkurrenzprodukten (oft aus dem asiatischen Raum) nicht zu vergleichen.
Das von uns verwendete xNTi-Set enthält einen ISO/IEC 14443-A NTAG216 RFID-Chip-Satz. Dieser Chip-Satz bietet 100 % NFC Typ 2-Kompatibilität. Im Inneren des 2 x 12 mm zylindrischen Schott 8625 biokompatiblem Glasmantels befindet sich der Chip-Satz.
Der xNT kann von den gängigsten 13.56 MHz RFID-Systemen sowie von allen NFC-kompatiblen Readern/Writern inklusive NFC-fähigen Android-Smartphones gelesen und beschrieben werden. Mit Apple iOS-Produkten funktioniert der Chip derzeit nicht. Für die „Programmierung“ des Chips empfehlen wir den NFC TagWriter von NXP, den Dangerous NFC Writer oder den TapUnlocker. Jeder Chip wird vor Auslieferung von „Dangerous Things“ geprüft.

UNBEGRENZTE MÖGLICHKEITEN
  • EMERGENCY

    In Case of Emergency – Mit einem Implantat hast du deine wichtigsten Telefonnummern und medizinischen Informationen immer bei dir!

  • TRESOR

    Wertsachen sicher aufbewahren – den Tresor mit NFC-Schloss kannst nur DU öffnen

  • GPS-DATEN

    Finde immer nach Hause, hinterlege deine Adresse als GPS-Daten auf dem Implantat

  • SOCIAL PROFILE

    Facebook, Instagram, Twitter oder XING – einfach Handy ans Implantat halten und schon sind deine Profile geteilt

  • TÜRÖFFNER

    Nie wieder Schlüssel – öffne deine Haustür mit dem passenden Türschloss mittels deinem Implantat

  • VISITENKARTE

    Deine Visitenkarte „per Handschlag“ – einfach die Kontaktdaten vom Implantat übertragen

  • PIN-CODE

    Nie wieder die PIN vergessen – entsperre dein Smartphone oder Tablet doch mit deinem Implantat

  • ID-CARD

    Statt Ausweiskarte oder Plastikbändchen – Zugang und Geräteeinstellungen in vielen Fitnessstudios per Implantat

FAQ – MEIST GESTELLTE FRAGEN & IRRTÜMER
  • WENN DIE BATTERIE LEER IST, MUSS ICH ZUM AUFLADEN

    Mikrochip-Implantate besitzen keine eigene Stromversorgung, weswegen sie auch keine Batterie benötigen.

  • KRIMINELLE KÖNNEN MEIN IMPLANTAT HACKEN

    Um ein Implantat zu beschreiben, werden die Inhalte entweder in einer PC-Software oder einer Smartphone-App festgelegt. Anschließend muss das Implantat per Hautkontakt an einen NFC Reader oder ein Smartphone gehalten werden. Darüber hinaus kann das Implantat mit einem Passwort geschützt werden. Der Mikrochip selbst ist nicht dazu in der Lage eigenständig Daten in die Ferne zu übermitteln, genauso kann aus der Ferne auch nicht auf den Chip zugegriffen werden.

  • WENN EIN NEUES IMPLANTAT AUF DEN MARKT KOMMT, MUSS DAS ALTE JA RAUS

    Nein, RFID wird als Technologie noch lange seine Berechtigung haben. Beispielsweise wird dieses Verfahren auch dazu verwendet unsere Haustiere zu chippen. Es wird darauf hinauslaufen, dass es mit der Entwicklung der Technik eine größere Auswahl an Implantaten geben wird, was aber nicht bedeutet, dass alte Implantate durch neue ersetzt werden müssen.

  • KANN MAN MICH HEIMLICH TRACKEN?

    Mikrochip-Implantate können nicht getrackt werden. Da der Mikrochip im Implantat keine eigene Energiequelle besitzt, kann er von sich aus keine (GPS-)Daten versenden. Um den Chip auslesen zu können, muss ein Lesegerät bis auf Hautkontakt an diesen herangeführt werden.

  • MEINE DATEN KÖNNEN GEKLAUT WERDEN

    Die derzeitige Generation von Mikrochip-Implantaten beinhaltet quasi „leere Blätter“. NFC-Implantate können einige Informationen speichern und abgeben. Allerdings ist das nur bei direktem Hautkontakt zu einem Lesegerät möglich. Ein Datenklau würde also voraussetzen, dass der „Dieb“ entweder genau weiß, wo sich der Chip befindet, oder er die Zeit hat, den Körper nach der Kontaktstelle abzusuchen. Für sensible Daten ist die aktuelle Generation von Mikrochips auch gar nicht ausgelegt, da eine aktive Verschlüsselung nicht möglich ist.

  • AM FLUGHAFEN PIEPST MAN

    Mikrochip-Implantate enthalten nur sehr wenig Metall. Dadurch wird der Alarm der Sicherheitsschleusen nicht ausgelöst.

PREISLISTE – RFID-IMPLANTATE

Wir führen die RFID Chips nicht in unserem Haus, diese müssen extern bestellt werden und zum Termin mitgebracht werden.

Die Kosten beziehen sich nur auf das Einsetzen der Chips durch unser Studio

  • SYSTEM
  • TAG / Mit Nadeln eingesetzt
  • TAG / Mit Nadel oder Scalpell & Betäubung
  • PREIS
  • 89 €
  • 129 €

FÜR MEHR INFORMATIONEN

Wer noch mehr Informationen zu dem Thema Technik, Unterschiede der Systeme und Technologie benötigt, kann sich bei Patrick Kramer und seiner Seite „Digiwell“ beraten lassen.

Texte basierend auf der deutschen Beschreibung von „digiwell.de“.

Wir bedanken uns für die Zurverfügungstellung!