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Piercing & Schwangerschaft

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Rechtzeitig den Schmuck wechseln

 

Es ist nicht verboten, jedoch besteht eine erhöhte Komplikationsgefahr. Ein frisches Piercing ist eine offene Wunde, die sich infizieren kann.
Möchte man sein Kind unnötig dieser Gefahr aussetzen? Wir haben aus professioneller Sicht entschieden, keine stillenden oder schwangeren Frauen zu piercen.

Wer sein Piercing während und nach der Geburt tragen möchte, hat die Möglichkeit sich Schmuck aus Teflon (PTFE) oder Bioplast einsetzen zu lassen. Dieser ist flexibel, weich und unbedenklich im Sinne der Biokompatibilität und somit auch für Allergiker geeignet.

 

Körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft :

 

Bauchnabel

Bis zur 20. Woche liegt die Schwangerschaft unterhalb des Bauchnabels, jedoch muss spätestens im letzten Drittel der Schwangerschaft das Bauchnabelpiercing ausgetauscht werden. Die Haut droht unter der zunehmenden Spannung zu reißen. Durch den Druck des sich nach außen stülpenden Nabels entstehen Reizungen bis hin zu Entzündungen.

 


Brust

Brustwarzenpiercings können während der Schwangerschaft generell drin bleiben, jedoch müsste man beim Stillen jedes Mal den Schmuck entfernen. Daher empfehlen wir euch, ihn schon rechtzeitig raus zu nehmen. Ein erneutes piercen nach der Stillzeit ist meistens möglich.

 


Intim

Intimpiercings sollte die Schwangere ebenfalls spätestens kurz vor der Geburt entfernen, denn die Verletzungsgefahr für Mutter und Kind wäre sonst zu groß.

 


Andere Piercings

Bei der Geburt oder beim Kaiserschnitt muss jeglicher Schmuck aus Metall herausgenommen werden, daher solltest du auch an deine anderen Piercings denken und sie gegen Teflon austauschen lassen.